FAQ, Stand 2026
Ehrliche Antworten auf die Fragen, die alle stellen.
Kosten, Dauer, Cédula, Reisepflicht, Steuern, neue Regeln 2026: hier steht, was du vor einer Entscheidung wissen solltest. Auch die unbequemen Antworten.
Was kostet die Paraguay Residency wirklich?
Bei uns zwischen 1.890 und 2.690 EUR pro Person als Endpreis, inklusive aller Behördengebühren, Übersetzungen und der Cédula. Die reinen Staatsgebühren liegen bei rund 400 bis 500 EUR, dazu kommen Übersetzungen, Apostillen, Wege und viel Behördenerfahrung. Billiger geht es im Selbstverfahren, schneller und planbarer mit Begleitung. Versteckte Zusatzkosten gibt es bei uns nicht.
Ist die Cédula im Preis enthalten?
Ja, immer. Die Cédula (paraguayische ID-Karte) gehört bei uns zu jedem Paket. Das sagen wir so deutlich, weil das häufigste dokumentierte Ärgernis der Branche Pakete sind, die nur die Residency-Karte enthalten und die Cédula später teuer nachberechnen. Ohne Cédula kannst du in Paraguay praktisch nichts anfangen, kein Bankkonto, keine Verträge.
Wie lange dauert der ganze Prozess?
Ehrliche Antwort: Die Behörden bestimmen das Tempo. Realistisch sind für die Residency 45 Tage bis 4 Monate je nach Paket, danach 1 bis 3 Monate für die Cédula. Die amtlich genannten Fristen sind kürzer, die Praxis schwankt. Nach deiner Buchung nennen wir dir den aktuellen Stand und halten dich mit Status-Updates auf dem Laufenden.
Muss ich vor der Buchung ein Beratungsgespräch führen?
Nein. Du buchst dein Paket direkt über das Buchungsformular, ohne Pflichtgespräch. Wer vorher Gewissheit über Machbarkeit, Zeitplan oder Steuerfragen will, bucht das optionale Beratungsgespräch: 45 Minuten für zusätzlich 300 EUR, inklusive schriftlichem Dokumenten-Fahrplan und Prozess-PDF. Die Ergebnisse behältst du, egal wie du dich danach entscheidest.
Muss ich nach Paraguay reisen?
Ja, einmal für etwa eine Woche. Die Migrationsbehörde verlangt persönliche Anwesenheit bei der Antragstellung, inklusive Fingerabdrücken. Anbieter, die dir eine komplett ferngesteuerte Residency versprechen, versprechen etwas, wovor die Behörde selbst öffentlich warnt.
Kann ich das alles selbst machen, ohne Agentur?
Ja, das geht. Rechne mit rund 500 EUR an reinen Gebühren und Nebenkosten, spanischsprachigen Behördengängen, mehreren Wegen in Asunción und deutlich mehr Zeit. Wer Spanisch spricht und Geduld mitbringt, schafft das. Unser Angebot richtet sich an alle, die einen planbaren Prozess mit fester Ansprechperson wollen.
Warum kostet dasselbe bei manchen Anbietern 1.000 EUR und bei euch 1.890 EUR?
Die Preisspanne im Markt reicht von unter 1.000 bis über 5.000 USD, oft für ähnliche Kernleistung. Der Unterschied liegt in dem, was drumherum passiert: eine prüfbare Firma, Endpreis statt Nachforderungen, Anzahlung statt Vorkasse, persönliche Betreuung mit fester Ansprechperson und eine klare Geld-zurück-Garantie. Genau die Punkte, an denen Billigangebote erfahrungsgemäß scheitern.
Was passiert mit meinem Geld, wenn der Antrag abgelehnt wird?
Wird dein Antrag aus Gründen abgelehnt, die wir zu vertreten haben, erstatten wir 100% der Servicegebühr. Ausgenommen sind gefälschte Dokumente sowie strafrechtliche Verfahren oder Verurteilungen, die zur Ablehnung führen. Dazu kommt der Zahlungsplan: Du zahlst 30% Anzahlung bei Buchung, den Rest wahlweise vorab oder direkt beim Residency-Termin vor Ort in Paraguay.
Wie läuft die Bezahlung ab?
Per Karte (Stripe) oder Banküberweisung, immer gegen Rechnung mit klar definierter Leistung und Endpreis. 30% Anzahlung bei Buchung, den Rest zahlst du wahlweise vorab oder beim Residency-Termin vor Ort in Paraguay. Barzahlung gibt es bei uns nicht.
Seid ihr Anwälte?
Nein, und für das Residency-Verfahren ist das auch nicht erforderlich. Es ist ein Verwaltungsverfahren, kein Gerichtsverfahren. Wo es rechtlich anspruchsvoll wird, etwa bei Wegzugsfragen aus Deutschland oder Österreich, sagen wir dir das offen und verweisen an spezialisierte Steuerberater und Anwälte. Individuelle Beratung zu deutschem oder österreichischem Recht bieten wir bewusst nicht an.
Wohnt ihr selbst in Paraguay?
Ja. Der Gründer lebt in Asunción, hat den Residency-Prozess selbst durchlaufen und hält eine paraguayische Cédula. Die Betreuung läuft per Messenger, vor Ort begleitet dich unser eingespieltes Partner-Team zu jedem Termin.
Werde ich mit der Residency automatisch steuerfrei?
Nein, und sei skeptisch bei jedem, der das behauptet. Paraguay besteuert nach dem Territorialprinzip, Auslandseinkommen liegt bei 0%. Aber: Die Residency allein macht dich nicht zum Steuerresidenten. Für das Tax Residency Certificate brauchst du eine Cédula plus nachweisbare Präsenz (Faustregel 120+ Tage) oder deinen Lebensmittelpunkt in Paraguay. Und dein Herkunftsland wendet eigene Wegzugsregeln an. Wir erklären dir die Mechanik ehrlich, inklusive der Grenzen.
Gilt die 5.000-Dollar-Einzahlung noch?
Nein. Der alte Weg zur sofortigen permanenten Residency per Bankeinlage wurde mit dem Migrationsgesetz 6984/2022 im Oktober 2022 abgeschafft. Heute gilt: zuerst rund zwei Jahre temporäre Residency, dann der Wechsel in die permanente. Wer dir heute noch die Einzahlungs-Route verkauft, arbeitet mit veralteten Informationen.
Was ist die 365-Tage-Regel?
Seit dem 1. Januar 2026 prüft die Behörde beim Antrag auf permanente Residency deine Ein- und Ausreisen. Warst du seit der temporären Residency mehr als 365 Tage am Stück außerhalb Paraguays, wird der Antrag abgelehnt. Ein kurzer Besuch innerhalb von 12 Monaten reicht, um die Frist zu wahren.
Was verlangt die neue Solvenz-Regel (Resolution 407/2026)?
Seit dem 6. Juli 2026 gilt für Anträge auf permanente Residency eine einheitliche, strengere Solvenzprüfung mit 12 Kategorien, unter anderem für Angestellte, Selbständige, Remote Worker und Rentner. Ein Diplom allein reicht nicht mehr: Du musst nachweisbares, dokumentiertes Einkommen zeigen, Selbständige brauchen einen RUC mit einigen Monaten Steuerhistorie. Genau deshalb planen wir den RUC bei Bedarf von Anfang an mit ein, statt dich kurz vor dem Permanent-Antrag zu überraschen.
Welche Dokumente brauche ich aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz?
Im Kern: Reisepass, Geburtsurkunde und ein aktuelles Führungszeugnis bzw. eine Strafregisterbescheinigung, jeweils mit Apostille und jünger als 6 Monate bei Einreichung. Die Details unterscheiden sich je Land, in Deutschland muss die Apostille für das Führungszeugnis seit Ende 2024 sogar vor dem Zeugnis beantragt werden. Du bekommst von uns einen präzisen Fahrplan für dein Land, mit Behörden, Kosten und Fristen.
Bekomme ich mit der Residency ein Bankkonto?
In Paraguay: ja, mit der Cédula. Die großen Banken verlangen sie praktisch immer, ein Basiskonto geht ab Cédula, Vollkonten verlangen oft zusätzliche Nachweise. International sieht es gemischt aus: Manche Anbieter akzeptieren Paraguay-Residents problemlos, andere gar nicht. Den kompletten Banken-Ratgeber für Paraguay und international bekommst du als Teil unseres Prozess-PDFs, direkt nach Buchung eines Pakets oder des Beratungsgesprächs.
Wie schnell kann es losgehen?
Sofort: Du buchst dein Paket direkt online und bekommst innerhalb weniger Tage deinen Dokumenten-Fahrplan. Danach hängt es vor allem an deinen Dokumenten aus dem Herkunftsland (4 bis 8 Wochen inklusive Apostillen). Wer es eilig hat, startet die Dokumentenbeschaffung sofort nach der Buchung mit unserem Fahrplan.